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13Sep/111

[Österreich] 10 Euro Der Liebe Augustin

10 Euro Augustin

10 Euro Augustin

Am 12. Oktober 2011 erscheint die letzte 10 Euro Münze der Serie "Österreich und sein Volk - Sagen und Legenden in Österreich" mit dem Motiv Der Liebe Augustin. Die Münze besteht bei einem Durchmesser von 32mm und einem Gewicht von 16g aus 925/Ag - Silber. Es werden jeweils 30.000 Exemplare in der Qualität handgehoben und 40.000 Exemplare in der Qualität Polierte Platte ausgegeben.

Daten zur Münze:

  • Nennwert: 10 Euro
  • Feingewicht: 16 Gramm
  • Durchmesser: 32 mm
  • Metall: 925 tausendteile Silber
  • Auflage: 30.000 Handgehoben und 40.000 Polierte Platte

Hintergrundwissen Der Liebe Augustin

Die Liebe Augustin hieß ursprünglich Marx Augustin und "war ein Bänkelsänger, Sackpfeifer und Stegreifdichter und ist durch die Ballade auf ihn sprichwörtlich geworden."

"Zum Leben Augustins ist wenig gesichert. Augustin soll sehr beliebt gewesen sein, weil er mit seinen zotigen Liedern vor allem während der Pest in Wien im Jahr 1679 die Bevölkerung der Stadt aufheiterte, weshalb er im Volksmund nur als „Lieber Augustin“ bekannt war.

Augustin soll als Sohn eines heruntergekommenen Wirts aufgewachsen sein und war demnach schon früh darauf angewiesen, mit seinem Dudelsack von einer Spelunke zur nächsten zu ziehen, wobei nur wenig von dem verdienten Geld die jeweilige Kneipe verlassen haben soll - der Überlieferung nach soll er auch ein „tüchtiger Trinker“ gewesen sein.

Der Legende nach war der 36-jährige Augustin 1679 während der Pestepidemie wieder einmal stockbesoffen und schlief irgendwo in der Gosse seinen Rausch aus. Siech-Knechte, die damals die Opfer der Epidemie einsammeln mussten, fanden ihn, hielten ihn für tot und brachten die Schnaps-Leiche zusammen mit den Pest-Leichen auf ihrem Sammelkarren vor die Stadtmauer. Dort warfen sie ihre ganze Ladung in ein offenes Massengrab. Diese Pestgrube soll sich in der Nähe der Kirche St. Ulrich im siebten Wiener Gemeindebezirk befunden haben, gleich neben dem Platz, wo heute der Augustinbrunnen steht. Am folgenden Tag habe Augustin inmitten der Leichen so lange krakeelt und auf seinem Dudelsack gespielt, bis Retter ihn aus der Grube zogen.

Danach soll Augustin sein Erlebnis als Bänkelsänger vorgetragen und davon recht gut gelebt haben. So ist die Legende vom lieben Augustin vielleicht seinem eigenen Bericht zu verdanken. Bereits zeitgenössische Quellen berichten von dem der Leichengrube entstiegenen Augustin. Abraham a Sancta Clara erwähnt das Ereignis in seinem „Wohlangefüllten Weinkeller“, um vor der Trunksucht zu warnen. Urkundliche Stütze für die Legende ist nur ein Eintrag im städtischen Totenschauprotokoll, das einen „Augustin N.“ verzeichnet.

Augustin wurde auf dem Wiener Nikolai-Friedhof beerdigt, nach dessen Auflassung wurden seine sterblichen Überreste vermutlich auf den Sankt Marxer Friedhof überführt. Bis heute ist er ein Inbegriff dafür, dass man mit Humor alles überstehen kann."

 

Quelle: Münze Österreich und wikipedia

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