Münzcheck Der Blog über Neuigkeiten und Bewertungstipps von Münzen

5Jan/133

Sammlermünzen in Deutschland ab Januar 2013 um zwölf Prozent teurer

[Update] Wie bekannt wurde, wird der Steuersatz zum 01.01.2013 noch nicht erheben. Die Änderungen betreffen erst den 01.01.2014. Bis dahin hat somit jeder Sammler die Möglichkeit, sich Münzen zum geringeren Mehrwertsteuersatz in Höhe von 7% zu sichern. [Update Ende]

Bisher galt in Deutschland für Kunstgegenstände und Sammlermünzen der ermäßige Mehrwertsteuersatz (7%). Dieser Mehrwertsteuersatz entsprecht jedoch nicht dem geltenden EU-Recht, worauf die Europäische Kommission die Bundesrepublik Deutschland aufforderte, auf Kunstgegenstände und Sammlermünzen mit dem vollen Mehrwertsteuersatz in Höhe von 19% zu versteuern. Diese Richtung wurde bereits in der EU-Umsatzsteuerrichtlinie im Jahre 2006 beschlossen und nun in nationales Recht umgesetzt. Hintergrund für die Richtlinie ist die Verhinderung von Wettbewerbsverzerrung innerhalb der EU.

Die höhere Mehrwertsteuer in Höhe von 19% betrifft alle Münzen, die ab dem 01.01.2013 2014 verkauft werden (unabhängig vom Ausgabedatum der Münzen). Demzufolge werden künftig auch vergangene Münzen um 12% teurer.

veröffentlicht unter: Gedenkmünzen, Gut zu wissen weiterlesen
16Dez/120

Wettbewerb für die Motive der Sondermünzen

Die Motive der Sondermünzen werden jeweils über einen Wettbewerb ermittelt. Auftraggeber ist stets die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen. Von 1989 bis zum 31.12.2011 wurde dies für die 10 und 100 Euro-Münzen vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt.  Ab dem 01.01.2012 würde die Zuständigkeit dem Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen übergeben, welche ab diesem Zeitpunkt die Durchführung der Wettbewerbe übernahm.

31Dez/112

Neue Währungsvereinbarung zwischen der EU und Monaco

Wer schon einmal Urlaub in Monaco gemacht hat oder eines der vielen Casinos besuchte hat vielleicht gemerkt, dass es in Monaco nur französische Euro-Münzen im Umlauf gab. Ich selbst war 2010 erst dort und habe überall nur französische Münzen bekommen (glücklicherweise waren auch neue französische 2-Euro Gedenkmünzen enthalten). Monegassische Euromünzen finden sich bisher so gut wie nicht im Umlauf. Dies soll sich nun ändern, indem die Währungsvereinbarung zwischen der EU, Frankreich und Monaco geändert wurde.

25Apr/110

Silberspekulation der Gebrüder Hunt.

Der Silberpreis entwickelt sich immer weiter rasant aufwärts. Mitte der 1970er Jahre gab es bereits einen noch rasanteren Anstieg des Silberpreises. Der Grund des Ansteiges war jedoch ein anderer.

Die Gebrüder Hunt und ihre Partner kauften in den 1970er Jahren sehr große Mengen an Silber (ca. 5000 Tonnen physisches Silber sowie ca. 200 Millionen Unzen Silber an der Warenterminbörse COMEX in New York). Durch den Ankauf stieg der Silberpreis immer weiter an. Gleichzeitig spekulierten sie mit entsprechenden Long-Call Positionen auf steigende Silberkurse. Mitte Januar 1980 stand der Silberpreis bei ca. 50 Dollar pro Unze (Aktuell bewegt er sich ca. zwischen 44 und 49 USD je Feinunze).

Die Börsenaufsicht änderte schließlich die Regeln für die COMEX, sodass keine neuen "Long-Calls" (ein Long Call ist der Kauf einer Kaufoption, womit der Inhaber auf steigende (Silber-)Preise spekuliert) getätigt werden konnten. Die Börse reagierte mit fallenden Kursen, wodurch die Gebrüder Hunt (welche mit ihren bereits gekauften Long Calls auf steigende Kurse setzten) ihr gesamtes Vermögen verloren. Der Silberpreis brach schließlich wieder ein, da auch viele Privatanleger ihr Silber (teils auch in Besteck etc.) alle panikartig aufgrund des hohen Kurses verkauften und so das Angebot stetig stieg.

Ob in den aktuellen Silberpreisen auch Spekulanten beteiligt sind ist nicht absehbar. Ein großer Anteil an der steigenden Nachfrage nach Silber (und Gold) dürfte die wachsende Inflationsangst der anleger sein. Mit Silber wollen sich möglichst viele vor eine großen Inflation schützen. Der ein oder andere Spekulant ist sicher auch dabei. Es ist spannend zu beobachten, wie weit die aktuelle Silber-Ralley noch geht.

In diesem Zusammenhang fällt mir auch die Brösenweisheit ein: "Die Hausse wird in der Skepsis geboren, wächst in der Zuversicht und stirbt in der Euphorie." Wo sind wir wohl aktuell beim Silber und Gold?

Quelle: Wikipedia.de

19Jan/112

Fälschungen bei Münzen Rückläufig

Bei gefälschtem Geld fallen jedem sofort die Banknoten ein. Auch Münzen sind jedoch von Fälschen betroffen. Die Zahl der Münzfläschungen ist allerdings (im Gegensatz zu den Notenfälschungen) rückläufig. Fälscher konzentrieren sich besonders auf die 3 größten Euromünzen (50 Cent, 1 und 2 Euro).Im Jahr 2010 wurden 2.974 - 50 Cent Fälschungen, 9.692 - 1 Euro Fälschungen und  54.741 - 2 Euro Fälschungen entdeckt. Ingesamt sind das somit 67.407 Münzen. Im Vergelich dazu wurden 2010 in etwa 60.000 Banknoten gefälscht.

Die Echtheit einer Münze kann anhand der folgenden Kriterien überprüft werden:

1Jan/112

Änderung der Wertseite aller Euromünzen ab 2007

Ab und an werde ich in der Rubrik "Gut zu wissen" einige Informationen präsentieren, welche man gelesen haben muss.Ab und zu wird das ein oder andere zum schmunzeln dabei sein.

Beginnen möchte ich diese Reihe mit den Euromünzen des täglichen Zahlungsverkehrs. Jeder gibt nahezu tagtäglich (wenn nicht nur die Plastikkarte genutzt wird) auch Münzen aus. Die Wenigsten wissen jedoch, dass ab dem Jahr 2007 die "europäische Werteite" der Euromünzen verändert wurde. Diese Seite (wo jeweils der Nennwert der Münze geprägt ist) haben alle Euromünzen gemeinsamen.